Kein Platz, kaum atembare Luft und schwere Arbeit.
Der Aufenthalt in engen Räumen stellt höchste Anforderungen an Ihre Mitarbeiter.
Ob Inspektion, Wartung oder Routinetätigkeit, oft ist es erforderlich Arbeiten in Behältern oder engen Räumen (engl. "confined spaces") durchzuführen. Nach der Definition der Berufsgenossenschaften weisen enge Räume ein Luftvolumen von weniger als 100 m³ auf und verfügen über keinen natürlichen Luftabzug oder die Abmessungen Länge, Breite, Höhe und Durchmesser betragen weniger als 2 m.
Die räumliche Enge und die Gefahr der Ansammlung von toxischen oder explosiven Gasen bei unzureichendem Luftaustausch, können besondere Gefahren verursachen, die deutlich über das üblicherweise an Arbeitsplätzen herrschende Gefahrenpotential hinausgehen.
Derartige Gefährdungen treten in vielen Branchen auf: Dazu zählen beispielsweise Ver- und Entsorger, die chemische Industrie, Petrochemie, Öl- und Gasförderung, Schifffahrt, Transport und Logistik, Behälterbau und -instandhaltung, Lebensmittelindustrie, Landwirtschaft, u.a.
Potentielle Gefahrenbereiche sind Tanks, Kessel und Kolonnen, Behälter, Silos, Schächte und Kanäle, Gruben, Rohrleitungen, Hohl- und Lagerräume, Kühlhäuser, Kläranlagen, etc.
Ihre Mitarbeiter müssen für die Arbeiten ausgebildet sein. Dann erfolgt meist eine Freigabemessung, anschließend die eigentliche Arbeit und danach die Wiederherrichtung der Ausrüstung.